Zweieinhalb Wochen in der Vergangenheit

oder: falsche Wege zu richtigen Orten in Kuba

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Prolog

„Kuba ist nicht mit Kleinkindern zu empfehlen, da weder Hotels und Mietwagenfirmen darauf eingestellt sind (keine Kinderbetten, keine Kindersitze). Des Weiteren wird das Reisen mit Kleinkindern dadurch erschwert, dass es keine Supermärkte gibt, man sehr auf Restaurants (z.T. mit begrenzter Auswahl an Lebensmitteln) beschränkt ist und die Dinge des täglichen Bedarfs nicht einfach zu erwerben sind. Aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse sind die Fahrtzeiten auf Kuba auch recht lang.“. Dies schrieb uns eine „Reisespezialistin Kuba“ eines Reiseanbieters, der auch mit Fernreisen mit Kindern wirbt.

Wir wollten nach Kuba. Und wir fuhren nach Kuba – mit einem anderen Anbieter. Dieser hat uns Hotels und einen Mietwagen gebucht und einige notwendige Transfers. Wir waren noch nie in Kuba und wir fühlten ein wenig Abenteuerlust in uns ein neues Ziel zu erkunden.

Havanna

Wir fuhren mit dem Auto nach Frankfurt, ließen unser Auto dort, checkten ein und nutzten den Familien-Sicherheitscheck am Gate, wo unserem Junior im Durchleuchtgerät gezeigt wurde, dass seine drei Spielzeugautos im Koffer gut zu erkennen waren.

Die Airline, die nach dem größten Geier Südamerikas benannt ist flog uns direkt von Frankfurt nach Havanna. Es war ein Tagesflug, es war nur ein Monitor im Gang, aber wir saßen Eco-Plus. Das hieß, wir hatten mehr Sitzabstand. Es war durchaus angenehmer. Pünktlich landeten wir in Havanna. Aber durch die Einreiseprozedur inkl. Gepäckausgabe dauerte es noch etwa eine Stunde, bis wir im Transferbus saßen und unterwegs zu unserem ersten Hotel waren.